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Tauschaktion: Ein „Frische-Update“ für unsere iPads!

Über fünf Jahre lang waren sie treu an unserer Seite: unsere iPads aus dem Jahr 2020. Sie haben dokumentiert, organisiert, informiert und vermutlich mehr erlebt als so manches andere technische Gerät in unserem Team. 😄

Doch irgendwann kommt auch für ein iPad der Moment, an dem es heißt: „Wir müssen reden … über Updates.“

In letzter Zeit wurde es zunehmend schwieriger, die alten Geräte auf dem neuesten Stand zu halten. Damit unsere digitale Pflege auch weiterhin zuverlässig und reibungslos funktioniert, haben wir deshalb kurzerhand die iPad-Tauschaktion gestartet.

iPads 2026

Die neuen iPads sind inzwischen angekommen und im Einsatz – und wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann, war das Ganze durchaus ein kleines Großprojekt. 😄

Denn einfach altes iPad weglegen und neues einschalten? Schön wär’s!

Wir hatten einiges zu tun:

  • alte Pads abmelden
  • Daten und Einstellungen sichern
  • Geräte vollständig löschen
  • neue Pads einrichten
  • Apps wieder installieren
  • Einstellungen vornehmen
  • und natürlich prüfen, ob am Ende auch wirklich alles funktioniert

Kurz gesagt: Viele iPads, viele Kartons und ein IT-ler mit ordentlich Arbeit. 😉

Unsere alten Geräte haben uns fünf Jahre lang zuverlässig und treu begleitet. Dafür dürfen sie jetzt in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Mit den neuen Pads sind wir technisch wieder auf einem aktuellen Stand und gut für die nächsten Jahre gerüstet. So können wir sicherstellen, dass unsere Anwendungen und vor allem die digitale Dokumentation auch künftig reibungslos laufen.

Nach so viel Einrichtungsarbeit dürfen die neuen iPads nun endlich das tun, wofür sie da sind: uns im Pflegealltag unterstützen. 📱

Wir sagen also: Danke, Ihr alten Geräte – ihr habt gute Arbeit geleistet. Willkommen, neue Generation!

Unsere Mitarbeiter – Kurzportraits (heute: Helga)

In loser Reihenfolge möchten wir unser größtes Gut, die Mitarbeiter, in kleinen Kurzportraits peu á peu vorstellen.

Heute:

Helga – wenn Hilfe gebraucht wird, ist sie zur Stelle

Helga arbeitet bei uns als Hauswirtschaftskraft und bringt eine Eigenschaft mit, die im Pflegealltag einfach unbezahlbar ist: Sie ist unglaublich hilfsbereit.

Helga ist jemand, der nicht lange überlegt, wenn irgendwo Unterstützung gebraucht wird. Sie packt an, hilft, wo sie kann, und hat dabei immer unsere Patientinnen und Patienten im Blick. Ihr ist wichtig, dass es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen. Und wenn es etwas zu tun gibt, muss man Helga sicherlich nicht zweimal bitten. 😉

Auch privat ist bei Helga einiges los: Sie kümmert sich um ihre Kinder, ihre Hühner und ihre Obstbaumwiesen. Langweilig wird es da vermutlich eher selten. Zwischen Haushalt und Garten bleibt also immer etwas zu tun.

Seit wir digital arbeiten, gehört auch das iPad zu unserem Arbeitsalltag. Für Helga war das zunächst nicht unbedingt eine Freundschaft auf den ersten Blick – ihre Begeisterung für Computersachen hält sich doch eher in Grenzen. 😄 Trotzdem hat sie sich darauf eingelassen und ihre Abneigung gegen die Technik ein Stück weit überwunden. Schließlich gehört das iPad inzwischen genauso zum Alltag wie viele andere Dinge.

Und dann gibt es ihre ganz besondere Fähigkeit: Sie schafft es immer wieder, in unseren Dienstbesprechungen für ein Lächeln zu sorgen. Mit ihrer Art bringt sie zwischendurch genau die richtige Portion Humor in den manchmal doch sehr vollen Arbeitsalltag.

Liebe Helga, schön, dass du Teil unseres Teams bist! Wir freuen uns, dass du mit deiner Hilfsbereitschaft, deiner zuverlässigen Art und deinem Humor bei uns dabei bist.

Die Pflegereform darf kein PNOGcchio-Gesetz werden

Die Bundesregierung plant eine „Pflegereform“ (PNOG), welche in der derzeit geplanten Form für uns als Pflegedienst als auch für die Patienten erhebliche Belastungen mit sich bringt.

Keine Ungleichbehandlung bei der Refinanzierung von Gehältern
Die Politik hat gesetzlich dafür gesorgt, dass alle Pflegekräfte auf Tarifniveau bezahlt werden. Jetzt zeigt sie der Hälfte der Branche eine lange Nase und führt im GKV-Bereich eine Ungleichbehandlung tarifungebundener bzw. privater Einrichtungen im Bereich der ambulanten häuslichen Krankenpflege, Haushaltshilfe und außerklinischen Intensivpflege gegenüber tarifgebundenen Einrichtungen bei der Refinanzierung von Gehältern ein. Das schlägt dem Fass den Boden aus und kommt einer gesetzlich verordneten Wettbewerbsverzerrung gleich. Eine solche Regelung darf in keinem Fall Einfluss in einem zukünftigen PNOG finden. 

Keine Zerschlagung der Beratungsstrukturen
Die Politik hat mit der Pflegeversicherung auch gut ausgebaute Beratungsstrukturen ermöglicht und mit den Beratungsbesuchen nach § 37 Abs. 3 SGB XI sowie „45er Schulungen“ pflegender Angehöriger im Bereich des SGB XI viele tausend ambulante Pflegedienste strukturell eingebunden. Sie haben damit einen wichtigen Beitrag zum Verbleib vieler pflegebedürftiger Menschen in ihrem vertrauten Zuhause geleistet. Jetzt zeigt sie den Pflegediensten die lange Nase und will diese etablierten Strukturen zerschlagen, um sie bei Kassen und Kommunen wieder aufzubauen. Verloren gehen dabei Praxiserfahrung und die unmittelbare Nähe zu den Betroffenen. Für die geplante Pflegebegleitung müssen bis zu 20.000 Pflegefachkräfte der direkten Versorgung entzogen werden, was den Fachkräftemangel vergrößert.

Keine Einschränkung von ambulanten Angeboten
Pflegedienste müssen durch gesetzliche Vorgaben ein breites Angebot an Leistungen vorhalten. Nun zeigt ihnen die Politik die lange Nase, indem bewährte ambulante Leistungen und flexible Entlastungsangebote erheblich eingeschränkt werden bzw. von ambulanten Pflegediensten zukünftig nicht mehr erbracht werden dürfen. Leistungen eines neuen Sozialraumbudgets sollen 16.000 Pflegedienste nicht erbringen dürfen und die eigenständige Leistung der Verhinderungspflege wird quasi gestrichen. Die Tagespflege wird geschwächt, weil der Entlastungsbetrag nicht mehr für die Kosten von Unterkunft und Verpflegung eingesetzt werden kann. Das bringt die ambulante Versorgung in unnötige Turbulenzen. 

Keine Ignoranz gegenüber dem Personalmangel
Die größte Belastung für die pflegerische Versorgung ist der Mangel an Personal. Der Gesetzentwurf ignoriert diese Problematik vollständig und schafft zusätzliche Belastungen für die Teams und Arbeitgeber. Kluge Konzepte wie die Kompetenzvermutung, die von allen relevanten Akteuren in der Pflege unterstützt wird und sofort tausende Mitarbeitende als internationale Fachkräfte in die Versorgung bringen würde, werden ignoriert. Das ist fahrlässig angesichts der Herausforderungen, die die demografische Entwicklung in den nächsten Jahren mit sich bringt.

Unsere Mitarbeiter – Kurzportraits (heute: Pia)

In loser Reihenfolge möchten wir unser größtes Gut, die Mitarbeiter, in kleinen Kurzportraits peu à peu vorstellen.

Heute:
Pia – Ein Original!

Pia ist eine unserer gaaanz langjährigen Mitarbeiterinnen in der Hauswirtschaft – und aus unserem Team schlicht nicht wegzudenken.

Treu, verlässlich und mit einem Erfahrungsschatz, den man nicht lernen, sondern nur über viele Jahre sammeln kann: In Sachen Hauswirtschaft macht ihr so schnell niemand etwas vor.

Besonders schätzen wir ihre Fähigkeit, mit allen Arten von Menschen umzugehen – ruhig, herzlich und immer mit dem nötigen Gespür für die jeweilige Situation. Unsere Patientinnen und Patienten wissen genau, was sie an ihr haben.

Wenn Pia gerade nicht für Ordnung, Sauberkeit und Wohlbefinden sorgt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit ihrer Enkelin – eine Aufgabe, die sie mit genauso viel Hingabe erfüllt wie ihre Arbeit bei uns.

Auch bei unseren internen Veranstaltungen ist sie stets mit Begeisterung dabei und trägt mit ihrer offenen Art zu einem guten Miteinander bei.

Kurz gesagt: Pia ist ein echtes Original – und ein großes Glück für unser Team.

JobAuto

Wir sind jetzt JobAuto-Arbeitgeber!

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„Früher war mehr Lametta“ – Weihnachten 2025

nicht nur Opa Hoppenstedt nörgelt im Sketch von Loriot, auch sonst werden Traditionen nicht mehr so geschätzt wie früher. Aber Traditionen rund um das Weihnachtsfest können sich ändern, auch wenn den meisten von uns Traditionen und Rituale zu Weihnachten wichtig sind. Es ist immer noch ein Fest der Familie und des Zusammenkommens, es gibt Geschenke und Süßes, und ganz ehrlich: In den meisten Fällen auch einen schönen Baum, wenn auch nicht mehr mit so viel Lametta wie früher.

Eine schöne Tradition ist auch die Weihnachtsfeier bei uns im Pflegeteam, dieses Jahr eher als Event ausgelegt, inklusive Spätzlekochkurs, denn es wurden Käsespätzle im Team selbstgemacht und anschliessend verspeist.
Was für eine Gaudi, die Mitarbeiter der „glücklichen Kuh“ in Schlat gaben sich große Mühe uns die Feinheiten des Käsespätzle-Kochens beizubringen, inkl. Käseverkostung.

So gestärkt und voller Erinnerungen lustiger Momente geniessen wir (und hoffentlich auch die fleissigen Geister, die zwischen den Jahren Dienst haben) nun den Weihnachtsfrieden , und wünschen allen Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen schöne, traditionelle Feiertage mit viel Lametta (aka Freude) und anschließend einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Reduzieren und Genießen

Waldbaden – Achtsamkeit als Lebenskunst

Vor kurzem wurde in einer unserer Dienstbesprechungen das Angebot „Natur-Achtsamkeitswanderung“ des Turngau Staufen in Zusammenarbeit mit der AOK BW vorgestellt.

Hierbei geht es um das sogenannte Waldbaden, ein Spaziergang im Wald um Fähigkeiten erkennen und zu aktivieren, die in einem schlummern, ohne dass man selbst oder sein Umfeld sie erkennt. Der Begriff im Titel „Geniessen“ bedeutet im Mittelhochdeutschen „etwas benutzen“ und im Althochdeutschen „ergreifen“, hier wird klar, dass damit genau diese verborgenen Fähigkeiten gemeint sind.

Naturachtsamkeit kann uns helfen, sich in schwierigen Situationen auszurichten und neu zu orientieren, Halt zu erlangen. Um den Alltag zu unterbrechen und aus dem Hamsterrad auszubrechen in welchem man manchmal unfreiwillig steckt. Es bringt uns die Gelegenheit sich den inneren Kräften zuzuwenden, eigene Betrachtungsweisen zu beleuchten und Einstellungen zu hinterfragen.

Das Waldbaden, japanisch „Shinrin-yoku“, ist ein Erkenntnisweg um zur inneren Achtsamkeit zu gelangen und diese in unseren Alltag zu integrieren. Für diesen Weg gibt es keine bessere Möglichkeit als die heimischen Wälder zu nutzen, welche einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit haben.

Unsere Chefin und Inhaberin des Pflegedienstes hat dies für unsere Mitarbeiter ausprobiert und an einem solchen Termin teilgenommen. Sie kann das Gesagte bestätigen, und konnte es sehr „genießen“. Das Angebot gibt es weiterhin, und es wird gehofft, dass noch mehr KollegInnen Interesse zeigen.

Kommunikation im Fokus

Vor einiger Zeit ergab eine Umfrage im Team die Notwendigkeit einer Weiterbildung zur möglichen Lösung von kleineren Konflikten unter Arbeitskollegen. Die Möglichkeiten zur Auflösung von Mißverständnissen und trotzdem Wertschätzung im Feedback dem Gegenüber zu zeigen sollten dargestellt werden.

Dafür hat sich eine Expertin im Gebiet der Kommunikation, Frau Kristina Roth, bereit erklärt ein solches InHouse-Seminar bei uns zu geben.

Bei dem dann kürzlich stattgefundenen Seminar wurde festgestellt, dass es durch unterschiedliche Gruppen nicht ganz einfach ist, eine gleiche Ebene zu finden. Die Einen möchten mehr Wir-Gefühl, die Anderen möchten nur in Ruhe ihre Arbeit machen. Dies führt gleichwohl zu Spannungen, welche sich auch spontan nicht unbedingt lösen lassen, und dies auch nicht immer angestrebt wird. Dennoch wurde im genannten Seminar sehr viel über wertschätzende Kommunikation gehört und geübt, und von den allermeisten Teilnehmenden als positiv und lehrreich empfunden.

Laut Judith Kaczmarek, unserer Chefin, ist es wichtig im Betriebsablauf durch ein gutes Miteinander einen guten Kommunikationsfluss zu erreichen. Dies sagt auch unser Leitbild aus. Frau Roth, die Schulungsleiterin, hat dies auch sehr eindrucksvoll vermitteln können und wir danken ihr in diesem Zusammenhang sehr für diesen tollen Workshop. Und ganz besonders auch allen Mitarbeitern, die sich dabei engagiert eingebracht haben.

Telematikinfrastruktur (TI) – Eine Chance?

Der 01.07.2025 war ein wichtiger Stichtag in der Pflege; die Pflicht sich an die TI anschliesssen zu lassen. Jenes System, welches z.B. Ärzte schon einige Zeit nutzen um Rezepte für die Apotheken zu verschicken, oder Krankmeldungen an die Kassen zu melden.

Künftig sollen über dieses System beispielsweise Verordnungen und Medikationspläne übermittelt werden, sogar die Abrechnung der Patientenleistungen wird hierüber geschehen. Die Kommunikation zwischen allen Leistungserbringern im Gesundheitswesen wird unkomplizierter und papierlos vonstatten gehen. Die Vorteile der Digitalisierung sollen hier komplett greifen…

Interoperabilität und flächendeckende Vernetzung spielen hierbei eine große Rolle. Dafür benötigt man die passenden Gerätschaften, welche uns bei der Ersteinrichtung angeschlossen wurden (siehe Bilder). Unser Partner in der Einrichtung war Opta Data mit seinem Dienstleister CureNect.

Nun liegt der Stichtag der Anbindungspflicht inzwischen hinter uns. das Pflegeteam ist der Pflicht gefolgt und ist bereits seit Mai an die TI angeschlossen. Zuerst provisorisch über ein externes E-Mail-Programm, später soll alles über unser Pflege-Hauptsoftware (MediFox ambulant) laufen, leider ist der Hersteller dieser Software zeitlich so beansprucht (Die Anbindungspflicht beschäftigt eben noch viele Pflegedienste), so dass er momentan keine Zeit für uns findet. Wir hoffen hier auf baldige Besserung, so dass wir die TI auch in Kürze in jeglicher Hinsicht komplett wie vorgesehen Nutzen können.

Um auf die Überschrift zurück zu kommen: Wir können uns die Vorteile der TI tatsächlich als Chance vorstellen, aber solange dies nicht zu 100% nutzbar ist, ist da eben auch noch eine große Lücke, die es zu füllen gibt.

Mit Zusammenhalt des Teams zur lebenswerten Wohnung

Manchmal ist es notwendig, ein wenig intensiver als es standardmäßig üblich ist, in einem Haushalt tätig zu werden.
In diesem Fall musste in der Wohnung eines Geschwisterpaares eine Grundreinigung durchgeführt werden. Alleine wäre dies nicht zu bewältigen gewesen, deswegen haben sich einige Mitarbeiter aus dem hauswirtschaftlichen Bereich des Pflegeteams zusammengeschlossen um das Thema in einer Tagesaufgabe anzugehen. Durch den Zusammenhalt der Mitarbeiter und dem mitgebrachten großen Engagement konnte man dies dann auch erfolgreich bewätigen. Ein Team, welches wie in diesem Fall zusammenhält und sich einbringt, ist mit großem Stolz zu betrachten.

Danke für´s Mitmachen an alle Beteiligten, auch von den Patienten welche sich nun zum Einen wohler führen, und zum Anderen auch die weitere, künftig regelmässige Versorgung zu schätzen wissen.