nicht nur Opa Hoppenstedt nörgelt im Sketch von Loriot, auch sonst werden Traditionen nicht mehr so geschätzt wie früher. Aber Traditionen rund um das Weihnachtsfest können sich ändern, auch wenn den meisten von uns Traditionen und Rituale zu Weihnachten wichtig sind. Es ist immer noch ein Fest der Familie und des Zusammenkommens, es gibt Geschenke und Süßes, und ganz ehrlich: In den meisten Fällen auch einen schönen Baum, wenn auch nicht mehr mit so viel Lametta wie früher.
Eine schöne Tradition ist auch die Weihnachtsfeier bei uns im Pflegeteam, dieses Jahr eher als Event ausgelegt, inklusive Spätzlekochkurs, denn es wurden Käsespätzle im Team selbstgemacht und anschliessend verspeist. Was für eine Gaudi, die Mitarbeiter der „glücklichen Kuh“ in Schlat gaben sich große Mühe uns die Feinheiten des Käsespätzle-Kochens beizubringen, inkl. Käseverkostung.
So gestärkt und voller Erinnerungen lustiger Momente geniessen wir (und hoffentlich auch die fleissigen Geister, die zwischen den Jahren Dienst haben) nun den Weihnachtsfrieden , und wünschen allen Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen schöne, traditionelle Feiertage mit viel Lametta (aka Freude) und anschließend einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Vor kurzem wurde in einer unserer Dienstbesprechungen das Angebot „Natur-Achtsamkeitswanderung“ des Turngau Staufen in Zusammenarbeit mit der AOK BW vorgestellt.
Hierbei geht es um das sogenannte Waldbaden, ein Spaziergang im Wald um Fähigkeiten erkennen und zu aktivieren, die in einem schlummern, ohne dass man selbst oder sein Umfeld sie erkennt. Der Begriff im Titel „Geniessen“ bedeutet im Mittelhochdeutschen „etwas benutzen“ und im Althochdeutschen „ergreifen“, hier wird klar, dass damit genau diese verborgenen Fähigkeiten gemeint sind.
Naturachtsamkeit kann uns helfen, sich in schwierigen Situationen auszurichten und neu zu orientieren, Halt zu erlangen. Um den Alltag zu unterbrechen und aus dem Hamsterrad auszubrechen in welchem man manchmal unfreiwillig steckt. Es bringt uns die Gelegenheit sich den inneren Kräften zuzuwenden, eigene Betrachtungsweisen zu beleuchten und Einstellungen zu hinterfragen.
Das Waldbaden, japanisch „Shinrin-yoku“, ist ein Erkenntnisweg um zur inneren Achtsamkeit zu gelangen und diese in unseren Alltag zu integrieren. Für diesen Weg gibt es keine bessere Möglichkeit als die heimischen Wälder zu nutzen, welche einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit haben.
Unsere Chefin und Inhaberin des Pflegedienstes hat dies für unsere Mitarbeiter ausprobiert und an einem solchen Termin teilgenommen. Sie kann das Gesagte bestätigen, und konnte es sehr „genießen“. Das Angebot gibt es weiterhin, und es wird gehofft, dass noch mehr KollegInnen Interesse zeigen.
Vor einiger Zeit ergab eine Umfrage im Team die Notwendigkeit einer Weiterbildung zur möglichen Lösung von kleineren Konflikten unter Arbeitskollegen. Die Möglichkeiten zur Auflösung von Mißverständnissen und trotzdem Wertschätzung im Feedback dem Gegenüber zu zeigen sollten dargestellt werden.
Dafür hat sich eine Expertin im Gebiet der Kommunikation, Frau Kristina Roth, bereit erklärt ein solches InHouse-Seminar bei uns zu geben.
Bei dem dann kürzlich stattgefundenen Seminar wurde festgestellt, dass es durch unterschiedliche Gruppen nicht ganz einfach ist, eine gleiche Ebene zu finden. Die Einen möchten mehr Wir-Gefühl, die Anderen möchten nur in Ruhe ihre Arbeit machen. Dies führt gleichwohl zu Spannungen, welche sich auch spontan nicht unbedingt lösen lassen, und dies auch nicht immer angestrebt wird. Dennoch wurde im genannten Seminar sehr viel über wertschätzende Kommunikation gehört und geübt, und von den allermeisten Teilnehmenden als positiv und lehrreich empfunden.
Laut Judith Kaczmarek, unserer Chefin, ist es wichtig im Betriebsablauf durch ein gutes Miteinander einen guten Kommunikationsfluss zu erreichen. Dies sagt auch unser Leitbild aus. Frau Roth, die Schulungsleiterin, hat dies auch sehr eindrucksvoll vermitteln können und wir danken ihr in diesem Zusammenhang sehr für diesen tollen Workshop. Und ganz besonders auch allen Mitarbeitern, die sich dabei engagiert eingebracht haben.
Das Osterfest steht vor der Tür, die Ostereier sind hoffentlich versteckt. Die Vorfreude auf das Wiedersehen mit der Familie, und das Genießen einiger ruhigen Tage steigt.
Im Pflegeteam geht es dennoch trubelig zu, und deswegen ist es mal an der Zeit Danke zu sagen. Danke an alle MitarbeiterInnen des Pflegeteams, welche auch über die Feiertage die Stellung halten und unsere Patienten versorgen.
Diesen, aber auch unseren Patienten und deren Angehörigen wünschen wir ein schönes Osterfest. Wir hoffen, der Osterhase ist bei allen genauso fleissig wie er bei uns im Büro bereits war 🙂
In loser Reihenfolge möchten wir unser größtes Gut, die Mitarbeiter, in kleinen Kurzportraits peu à peu vorstellen.
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Danke, Barbara! Alles Gute für den Ruhestand
Nach vielen Jahren engagierter Arbeit verabschieden wir unsere liebe Kollegin Barbara in den wohlverdienten Ruhestand.
Barbara ist eine erfahrene und geschätzte Pflegefachkraft, die zuletzt als Pflegeberaterin in den Beratungsbesuchen nach §37.3 tätig war. Mit ihrem Fachwissen und ihrer herzlichen Art stand sie in den letzten Jahren vielen Patient*innen und Angehörigen beratend zur Seite.
Bis noch in diesen Monat März gibt sie ihr Wissen weiter und begleitet ihre Nachfolgerin in die neue Aufgabe. Als kompetente, zuverlässige und immer freundliche Kollegin hinterlässt sie eine große Lücke in unserem Team – wir werden Dich sehr vermissen!
Liebe Barbara, wir danken dir für deine wertvolle Arbeit, deine Geduld und dein Engagement. Für deinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir dir viel Gesundheit, schöne Erlebnisse und ganz viel Zeit für dich und deine Liebsten.
Genieße deinen Ruhestand – du hast ihn dir verdient! 🎉😊
In loser Reihenfolge möchten wir unser größtes Gut, die Mitarbeiter, in kleinen Kurzportraits peu à peu vorstellen.
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Heute: Benedikt – Pflege mit Tempo und Herz
Seit Anfang 2022 verstärkt Benedikt unser Team – und das mit voller Energie. Der examinierte Altenpflegehelfer mit einjähriger Ausbildung ist eine echte Bereicherung für unseren ambulanten Pflegedienst und hält damit auch die Fahne für alle Männer, die in diesem herausfordernden Beruf arbeiten, hoch. Darauf sind wir sehr stolz!
Mit seiner freundlichen, offenen Art gewinnt er schnell das Vertrauen der Patientinnen und Patienten. Er ist zuverlässig, hilfsbereit und weiß genau, worauf es ankommt.
Was ihn besonders auszeichnet? Er nimmt sich immer Zeit, auch wenn er zügig arbeitet… Benedikt erledigt seine Aufgaben flott, aber immer korrekt und gewissenhaft. Manchmal wirkt es, als sei er gleich an mehreren Orten gleichzeitig – doch am Ende stimmt jedes Detail. Sein Engagement wird von den Kolleginnen und Kollegen ebenso geschätzt wie von den Menschen, die er täglich betreut.
Auch außerhalb der Arbeit bleibt Benedikt in Bewegung: Als Erster im Team hat er das interne JobRad-Angebot genutzt. Seitdem sieht man ihn täglich auf zwei Rädern – und das bei jedem Wetter. Regen, Schnee, Sturm? Egal, Benedikt fährt. Selbst wenn sein sportlicher Ehrgeiz ihn mal einen Sturz kostet, lässt er sich nicht entmutigen.
„Einmal hinfallen, wieder aufstehen – das gilt im Leben genauso wie auf dem Rad“. Und genau diese Einstellung macht ihn aus: vorausschauend, engagiert und mit einem gesunden Sinn für Humor. Wir freuen uns, Benedikt in unserem Team zu haben, und wünschen ihm allzeit gute Fahrt – im Job und auf der Straße!
2025: Mehr Geld und Flexibilität in der Pflegeversicherung
Gute Nachrichten für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen: Ab dem 1. Januar 2025 gibt es höhere Leistungen in der sozialen Pflegeversicherung. Zusätzlich wird ab 1. Juli 2025 die Nutzung von Verhinderungs- und Kurzzeitpflege erleichtert. Diese Änderungen sollen Familien mit Pflegebedarf finanziell entlasten und ihnen mehr Flexibilität im Pflegealltag ermöglichen.
Erhöhung der Pflegeleistungen ab Januar 2025
Zum Jahresbeginn steigen die monatlichen Pflegesach- als auch die Pflegegeldleistungen für Pflegebedürftige in der häuslichen Pflege. Das bedeutet, dass pflegebedürftige Menschen mehr finanzielle Unterstützung erhalten, z.B. wenn sie professionelle Pflegedienste in Anspruch nehmen. Die neuen Beträge im Vergleich zu den bisherigen Leistungen:
Zusätzlich steigt der Entlastungsbetrag für Pflegebedürftige auf 131 € pro Monat.
Mehr Flexibilität bei der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege ab Juli 2025
Ein wichtiger Fortschritt kommt ab 1. Juli 2025: Die bislang getrennten Budgets für Verhinderungspflege (wenn eine private Pflegeperson vorübergehend ausfällt) und Kurzzeitpflege (vorübergehende stationäre Pflege) werden zusammengelegt. Pflegebedürftige haben dann die Möglichkeit, den gesamten Jahresbetrag von 3.539 € flexibel für beide Leistungen zu verwenden.
Das bedeutet:
Familien können das Budget je nach Bedarf aufteilen, ohne an starre Regeln gebunden zu sein.
Wenn eine Pflegeperson vorübergehend ausfällt (z. B. durch Urlaub oder Krankheit), können die finanziellen Mittel flexibler für Ersatzpflege genutzt werden.
Kurzzeitpflegeeinrichtungen können einfacher finanziert werden, wenn kurzfristig eine stationäre Unterbringung nötig ist.
Diese Änderungen erleichtern es pflegenden Angehörigen, eine Pause einzulegen oder unerwartete Ausfälle besser zu überbrücken.
Herausforderungen für Pflegebedürftige und Angehörige
Die neuen Regelungen bringen Vorteile, aber erfordern auch eine bessere Planung. Familien müssen künftig darauf achten, wie sie ihr Pflegebudget nutzen, damit keine Gelder verloren gehen. Besonders bei der neuen Regelung zur Jahresbudget-Nutzung ist es sinnvoll, sich frühzeitig beraten zu lassen.
Fazit: Mehr Unterstützung, aber auch mehr Eigenverantwortung
Die Reform der Pflegeversicherung bringt 2025 wichtige Verbesserungen:
✔ Mehr Geld für Pflegesachleistungen und höhere Pflegegeldbeträge ✔ Mehr Flexibilität bei der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege ✔ Bessere Entlastung für pflegende Angehörige
Allerdings bedeutet die neue Flexibilität auch, dass sich Pflegebedürftige und ihre Familien intensiver mit den Leistungen auseinandersetzen müssen, um sie optimal zu nutzen. Wer sich frühzeitig informiert und gut plant, kann von den neuen Regelungen bestmöglich profitieren.
Für eine individuelle Beratung zu den neuen Pflegeleistungen lohnt es sich, mit einer Pflegekasse oder einem Pflegeberatungsstelle oder einfach mit Ihrem Pflegedienst Kontakt aufzunehmen.
Auch wenn inzwischen das erste Frühlingsgewitter durchgezogen ist: Uns erfreuen wunderschöne Frühlingsblüten auch vom Büro aus, sowie der Blick auf den duftenden Flieder! So geht einem das Arbeiten gleich um einiges leichter von der Hand :-)🌷🌹🌺🌼
Puh, was war das wieder für ein turbulentes Jahr. Wir wünschen den Menschen, dass sie zum Einen den Frieden mit sich selbst, aber auch mit ihrem Umfeld finden!
Allen gemeinsam wünschen wir von Herzen besinnliche Festtage, einen guten Rutsch und ein gutes, vor allem gesundes neues Jahr!
Die Gemeinde Rechberghausen stellte auch dieses Jahr wieder einen Wunschbaum im Rathaus auf. Sozial schwächere Familien können hier einen Wunsch für Ihre Kinder anhängen. Andere können diesen erfüllen, indem sie den Wunschzettel „pflücken“, den Wunsch (z.B. Spielzeug, Kleider, Schulzubehör…) beschaffen, verpacken und im Rathaus abgeben. Die Mitarbeiter im Rathaus sorgen dann dafür, dass der Wunsch beim richtigen Kind unterm Weihnachtsbaum liegt. Eine tolle Idee, die immer mehr öffentliche Institutionen wie Gemeinden und andere Behörden wahrnehmen.
Leider waren die meisten Wunschzettel bei unserem Besuch des Baumes bereits von anderen Schenkern gepflückt (bzw. eigentlich ist es doch toll, dass das Interesse so groß ist!!). Jedoch fanden wir noch zwei Wünsche am Baum, zu dessen Erfüllung wir uns dann entschlossen haben. Wir verraten an dieser Stelle nicht was genau diese Wünsche beinhalten, aber wir hoffen, dass für einen 5- und einen 10 jährigen Jungen damit Spiel und Spass verbunden sind 🙂
Auch unseren firmeneigenen Elfen Jessica, Pia und Angelika, welche die Geschenke besorgt und wunderschön verpackt haben, sei hier ein großes Danke ausgesprochen!!