Schlagwort-Archiv: Pflegeteam Rechberghausen

Ein klein wenig Normalität…

Corona macht derzeit ein bisschen Sommerpause, also was liegt näher als zu versuchen altgewohnte Traditionen wiederaufleben zu lassen, was uns durch Verordnungen und Regeln so lange verwehrt war..

Beim Pflegeteam war dies ein regelmäßiges miteinander Essen gehen, ein wenig Auszeit vom stressigen Alltag.
Wir haben uns die Tage wieder getraut, nach Diskussionen und Recherchen über Abstands- und Kontaktregeln in der zu dem Zeitpunkt noch geltenden Inzidenzstufe, konnten wir mit einer doch ganz stattlichen Anzahl an zumeist geimpften Mitarbeiter:innen miteinander einen wundervoll lustigen Abend im Restaurant verbringen.

Ausgesucht haben wir uns dafür das Gerber Bräu in Uhingen, welches einen tollen, gemütlichen Biergarten besitzt und natürlich leckeres Essen und süffige Getränke anbietet.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Tradition im Kollegenkreis zur Teamerhaltung wieder regelmässig fortgeführt werden kann und das große „C“ uns nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht…

(Die Fotoqualität leidet übrigens wohl leider noch ein wenig unter Covid…)

Manchmal

Manchmal haben wir die Weihnachtszeit ganz gern
Manchmal bleiben wir dem Kinderjubel fern.
Vielleicht im Augenblick einer stillen Stunde
Sehnt sich das Herz zurück in eine frohe Runde.
Neues Spielzeug und den Duft der Kerzen
Das Herz im Wehmutsschmerze.
Wie wenig brauchte es für ein kleines Glück?
Ein Schritt nach vorne statt zurück.

Monika Minder

Nun neigt es sich dem Ende zu, dieses Jahr. Mit all seinen Ängsten, seinen Verlusten und schlaflosen Nächten, die es uns gebracht hat. Aber auch mit all seinen neuen Erfahrungen und Entdeckungen von anderer Nähe und erzwungenen Ruhephasen. Und wir wünschen allen unseren Patienten, den Angehörigen, unseren lieben Mitarbeitern, Freunden und Bekannten, dass sie ihren Frieden mit diesem Jahr schließen, mit dem Guten und dem Schlechten. Und dass sie mit Zuversicht den Schritt nach vorn in ein neues Jahr wagen können.

Frohe Weihnachten!

„Retten macht Schule“

..lautet ein aktuelles, unserer Meinung nach sehr wichtiges Projekt der Björn-Steiger-Stiftung.
Die Stiftung selbst kennen wir alle durch deren erfolgreiche Bemühungen, einheitliche Notrufnummern einzuführen oder ein Netzwerk von Notrufsäulen am Straßenrand zu installieren; Luftrettung sowie Handy-Ortung und Laien-Defibrillatoren sind ebenfalls Initiativen welche auf die Steiger-Stiftung zurückzuführen sind!
Für letztgenanntes Thema, die Einrichtung eines Defibrillators in einem nahegelegenen Supermarkt haben wir uns ebenfalls bereits engagiert (siehe in diesem Artikel).

Unter dem Namen „Retten macht Schule – In jedem steckt ein Lebensretter“ steckt ein Projekt, mit welchem die Stiftung Schülern Wiederbelebungskurse in weiterführenden Schulen anbietet. Die Schüler sollen in der Lage sein einen erwachsenen Menschen zu reanimieren.
Viele der ca 100.000 Menschen, welche jährlich am Herztod sterben, könnten überleben – sofern innerhalb der ersten sechs Minuten Hilfe geleistet würde. Die Anwendung der Herzdruckmassage sowie eines Defibrillators trauen sich viele nicht zu, obwohl man nichts falsch machen kann!

Die Björn-Steiger-Stiftung setzt an dieser Stelle an und führt die Umsetzung dieser Lerninhalte in den Schulen durch.

Wir finden das gut, und unterstützen die Stiftung mit einer Patenschaft zur Ausbildung der Schüler im Rahmen des Projektes!

Weihnachten im Februar..

..feiert man wenn im Dezember keine Zeit dazu war!
Ende des Jahres war das 5-jährige Jubiläum des Pflegeteams das vorherrschende Thema, mitsamt der gelungenen Feier in der Zachersmühle Adelberg.
So entschied sich die Chefin Judith Kaczmarek unkompliziert für das Nachholen einer Weihnachtsfeier im neuen Jahr. Diese wurde nun mitsamt festlichem Speisen, Geschenkeübergabe und Wichteln zelebriert.

Die anwesenden Gäste des Wirtshauses (Rößle, Lerchenberg) wunderten sich ob der vielen Geschenkverpackungen, aber: Weihnachten ist eben nur einmal im Jahr… Oder etwa doch nicht?

Fortbildung: Versorgung chronischer Wunden nach TIME-Konzept

Pflegekräfte müssen fachlich auf dem Laufenden bleiben!
So fand in den Räumlichkeiten des Pflegeteams in Rechberghausen kürzlich abermals eine hochinteressante Fortbildungsveranstaltung statt, in welcher die Teilnehmer über die neuesten Erkenntnisse bei der Versorgung chronischer Wunden aufgeklärt wurden.

In diesem In-House-Seminar, geleitet durch die Dozentin Dorothea Sauter, ging es vor allem um die Versorgung der Wunden nach dem „TIME-Konzept“!

Inhalt: Die richtigen Wundauflagen und Vorgehensweise zum
– Entfernen von Nekrosen und Wundbelägen
– Umgang mit infizierten Wunden
– Exsudatmanagement
– Förderung der Epithelisierung bzw. Wundrandschutz

Verschiedene Produkte wurden dabei anschaulich demonstriert und deren Handhabung besprochen.

Ja, ist denn schon wieder….

…Weihnachten? Naja… beinahe zumindest!

Dennoch befinden wir uns bereits mitten in der Adventszeit und was ist im Pflegeteam über die Jahre in dieser besinnlichen Zeit ein schöner Brauch geworden? Richtig, das Weihnachtsessen des gesamten Teams!

Auch in diesem Jahr trafen sich die Mitarbeiter des Pflegeteam Östlicher Schurwald zu Gans, Kalb oder Pasta und ein paar gemeinsamen Stunden im Gasthaus Waldhorn der Familie Lumesberger in Wangen, um dort das vergangene Jahr ein wenig Revue passieren zu lassen, aber vor allem zusammen ein köstliches Essen zu genießen.

Wie es sich bei einer ordentlichen Weihnachtsfeier gehört, wurde mit gegenseitigen Geschenken und aber auch Worten voller Lobes nicht gespart.

Was die Chefin besonders gefreut hat: fast das gesamte Team war zur Feier anwesend, das ist nicht selbstverständlich! Danke hierfür den treuen Mitarbeitern!
Aber auch eine schöne, restliche Adventszeit bleibt zu wünschen, der Heilige Abend ist schneller da als man denkt….

Weihnachten naht…

… mit großen Schritten.
Natürlich möchte auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann alle Patienten des Pflegeteams mit einer Kleinigkeit bescheren. So sind derzeit in der Weihnachtswerkstatt am Nordpol^^ äh… in Rechberghausen alle Wichtel fleißig am Einpacken und Dekorieren.

„Bald schon, Kinder, wird´s was geben…“

Frühjahr = Spargelzeit

Zur passenden Jahreszeit werden hierzulande tonnenweise der köstlichen Stangengewächse verspeist.
Und zu einem solchen opulenten Spargelessen waren die Mitarbeiter des Pflegeteams kürzlich eingeladen. Nein!.. korrekterweise muss man sagen die Mitarbeiter haben es sich selbst spendiert, denn bezahlt wurde das gemeinsame Spargelverschlingen aus der Team-Kaffeekasse.

Fast alle Mitarbeiter des Pflegeteams kamen und sorgten für ein volles Haus im Restaurant Waldhorn in Wangen. Verschiedene Spargelgerichte aber auch diverse Köstlichkeiten für Spargel-Nichtmöger standen zur Auswahl.

Eine lustige Runde saß bis spät abends zusammen, man sollte solch gemeinsame Zusammenkünfte doch öfters anstreben. Bei Schichtübergaben und Dienstbesprechungen hat man ja doch andere Gesprächsthemen. Also, welches Gericht hat als nächstes Saison?

Und ja, der Fotograf war diesmal zu sehr vom Essen eingenommen und hat sich nicht um seinen Job gekümmert… ein halbwegs brauchbares Bild darf hier trotzdem gezeigt werden:

InHouse-Seminar – „Kompressionsbehandlung als Basistherapie“

Fachwissen ist das A und O einer gut ausgebildeten Mitarbeiterschaft. Dieses will und soll auch regelmässig erweitert werden, einem Unternehmen stehen hierfür mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. So sendet man die Fachkräfte regelmässig auf Fortbildungen und profitiert wiederum vom frisch erworbenen Wissen in deren täglicher Arbeit.

Eine andere Möglichkeit um möglichst viele Mitarbeiter auf einmal zu schulen ist das Veranstalten eines „In-House Seminars“.
Ein eben solches fand nun in den Räumlichkeiten des Pflegeteams in Rechberghausen statt, das Thema war „Kompressionsbehandlung als Basistherapie“.

Hierfür erhielten wir Besuch eines Fachpflegers für Wundversorgung, Herrn Stefan Riecke von den Alb-Fils-Kliniken in Göppingen.

Fachlich auf hohem Niveau und unter Rücksichtmahme neuester wissenschaftlicher Aspekte referierte der Spezialist über die Standardmethoden und Alternativen der Kompressionsbehandlung. Anhand von zahlreichen Fallbeispielen wurde erklärt wann, wie und warum eine Kompression als Basisbehandlung indiziert ist.
Ob nun das Anlegen von Mehrlagenverbänden in der akuten, gestauten Phase des Beines, oder zur Vor- und Nachsorge bzw. Erhaltungstherapie ein individuell angepasster, medizinischer Kompressionsstrumpf empfohlen wird, unter welchen Voraussetzungen das Wickeln besser nicht erfolgen sollte, welche Vorteile aber auch Gefahren bestehen, all dies wurde im Theorieteil des Seminars vermittelt.
Natürlich wurden auch die Anlegetechniken sowie die zur Verfügung stehenden Materialien der Verbände gezeigt und besprochen, so soll doch als Faustregel der Verband sich dem Bein anpassen und nicht umgekehrt. Denn nur ein richtig angelegter Verband (schnürt nicht ein, umschliesst das Bein fest) vermittelt dem Patienten das Gefühl eines festen Haltes und wird als angenehm empfunden. Die Schmerzen lassen in diesem Fall nach.

Und genau das ist das Wichtigste: Der Verband ist eben nur so gut, wie der Patient ihn toleriert und somit auch trägt.

Selbstverständlich bleibt es bei einem solchen Seminar nicht nur bei der Theorie, nein, die Mitarbeiter dürfen sich im zweiten Teil gegenseitig unter fachmännischer Anleitung mit Kompressionsverbänden „versorgen“. Ernsthaft, aber auch mit viel Spass, wie auf den Bildern zu sehen ist.

Auch diese Fortbildung wird letztlich den Patienten des Pflegeteams zu Gute kommen, wenn Sie auch weiterhin wie gewohnt verlässlich und mit frischem Wissen von den Mitarbeitern versorgt werden.