Schlagwort-Archiv: Pflegedienst Rechberghausen

Manchmal

Manchmal haben wir die Weihnachtszeit ganz gern
Manchmal bleiben wir dem Kinderjubel fern.
Vielleicht im Augenblick einer stillen Stunde
Sehnt sich das Herz zurück in eine frohe Runde.
Neues Spielzeug und den Duft der Kerzen
Das Herz im Wehmutsschmerze.
Wie wenig brauchte es für ein kleines Glück?
Ein Schritt nach vorne statt zurück.

Monika Minder

Nun neigt es sich dem Ende zu, dieses Jahr. Mit all seinen Ängsten, seinen Verlusten und schlaflosen Nächten, die es uns gebracht hat. Aber auch mit all seinen neuen Erfahrungen und Entdeckungen von anderer Nähe und erzwungenen Ruhephasen. Und wir wünschen allen unseren Patienten, den Angehörigen, unseren lieben Mitarbeitern, Freunden und Bekannten, dass sie ihren Frieden mit diesem Jahr schließen, mit dem Guten und dem Schlechten. Und dass sie mit Zuversicht den Schritt nach vorn in ein neues Jahr wagen können.

Frohe Weihnachten!

Zertifizierte Wundexpertin

Das Pflegeteam Östlicher Schurwald freut sich darüber, ab sofort auch über eine interne zertifizierte Wundexpertin zu verfügen!
Mit deren professionellem Fachwissen können nun chronische Wunden unserer Patienten noch besser versorgt werden. Natürlich erfolgen alle Wundversorgungen weiterhin in enger Absprache mit dem jeweiligen Hausarzt!

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Yvonne Schubert zum erfolgreichen Abschluss der Prüfung zur „Wundexpertin ICW“!!

„Retten macht Schule“

..lautet ein aktuelles, unserer Meinung nach sehr wichtiges Projekt der Björn-Steiger-Stiftung.
Die Stiftung selbst kennen wir alle durch deren erfolgreiche Bemühungen, einheitliche Notrufnummern einzuführen oder ein Netzwerk von Notrufsäulen am Straßenrand zu installieren; Luftrettung sowie Handy-Ortung und Laien-Defibrillatoren sind ebenfalls Initiativen welche auf die Steiger-Stiftung zurückzuführen sind!
Für letztgenanntes Thema, die Einrichtung eines Defibrillators in einem nahegelegenen Supermarkt haben wir uns ebenfalls bereits engagiert (siehe in diesem Artikel).

Unter dem Namen „Retten macht Schule – In jedem steckt ein Lebensretter“ steckt ein Projekt, mit welchem die Stiftung Schülern Wiederbelebungskurse in weiterführenden Schulen anbietet. Die Schüler sollen in der Lage sein einen erwachsenen Menschen zu reanimieren.
Viele der ca 100.000 Menschen, welche jährlich am Herztod sterben, könnten überleben – sofern innerhalb der ersten sechs Minuten Hilfe geleistet würde. Die Anwendung der Herzdruckmassage sowie eines Defibrillators trauen sich viele nicht zu, obwohl man nichts falsch machen kann!

Die Björn-Steiger-Stiftung setzt an dieser Stelle an und führt die Umsetzung dieser Lerninhalte in den Schulen durch.

Wir finden das gut, und unterstützen die Stiftung mit einer Patenschaft zur Ausbildung der Schüler im Rahmen des Projektes!

Pflegepraktikum MdL Alex Maier

Kürzlich erhielt das Pflegeteam Besuch des Landtagsabgeordneten Alex Maier (Grüne).
Organisiert und begleitet wurde dieses sogenannte Pflegepraktikum durch unseren Dachverband (bpa), vertreten durch Herrn Denzel.
Gemeinsam mit Herrn MdL Maier konnten wir zwei unserer Patienten besuchen um einen Einblick in unsere Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen zu geben. Im anschließenden Gespräch in unseren Büroräumen war insbesondere der vorherrschende Fachkräftemangel sowie die anstehende Ausbildungsreform mit deren Vor- und Nachteilen Thema.
Besonders als kleiner, privater Pflegedienst freuen wir uns sehr darüber von politischer Seite so viel Interesse entgegengebracht zu bekommen.

von links: Herr Denzel (bpa), Judith Kaczmarek (Inhaberin), MDL Alex Maier (Grüne)

In-House-Schulung des DRK

Immer wieder geraten Pflegekräfte in Situationen in welchen sie schnelle, wichtige Entscheidungen treffen müssen. Dazu gehören eben naturgemäß auch medizinische Notfälle beim täglichen Umgang mit älteren und/oder kranken Menschen.
Um in solchen Situationen adäquat helfen zu können, schreibt der Gesetzgeber regelmäßige Fortbildungen und Auffrischungskurse in Sachen „Erster Hilfe“ vor.

Ein solcher Kurs fand nun in den Räumlichkeiten des Pflegeteams in Rechberghausen statt. Freundlicherweise haben sich die Ausbilder des DRK bereit erklärt den Kurs außer Haus zu geben, dafür nahm eine stattliche Anzahl der Mitarbeiter unseres Teams teil.

Kursinhalte zum Auffrischen im Umgang mit Notfallsituationen waren u.a.:

  • Einschätzen der Notfallsituation
  • Absetzen eines adäquaten Notrufs
  • Überprüfen von Bewusstsein und Atmung eines Betroffenen
  • Herstellen der „Stabilen Seitenlage“
  • Erkennen von speziellen Notfallbildern (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt..) und das Ergreifen der erforderlichen Maßnahmen
  • Durchführen der Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Anwenden von Maßnahmen bei Verschlucken eines Fremdkörpers (Bolusgeschehen)

Man hofft natürlich nie in eine solche Situation zu geraten, und wenn doch… können die Mitarbeiter nun die erlernten/aufgefrischten Kenntnisse wieder mit größerer Sicherheit anwenden.

Jahresende, mal wieder…

Tatsächlich, es ist schon wieder vorbei, das Jahr 2018. Verrückt, nicht wahr? Gerade eben das neue Jahr begonnen, die Gans von Weihnachten und das Raclette von Silvester gerade so verdaut, wird man schon wieder mit Plätzchen und sonstigen Leckereien gestopft.
Das Zwischendrin, hat man das überhaupt wahrgenommen? Was war denn da alles… Ein trockener, heißer Sommer (ein Hoch auf unsere Klimaanlagen in den Dienstwagen), neue Mitarbeiter (Willkommen!), viele neue Patienten (Danke für das Vertrauen!) und nicht zu vergessen: Das 5-jährige Jubiläum des Pflegeteams… Wow, war doch einiges los, zwischendrin!

Auf ein Neues! Ein neues Jahr natürlich, mit viel Freude und Gesundheit, netten Leuten um einen herum und in Erfüllung gehenden Wünschen!
Davor aber noch ein besinnliches, zur inneren Einkehr einladendes Weihnachtsfest für Sie, für Euch und Eure Familien, für unsere Patienten, Mitarbeiter, alle unsere Geschäftspartner und Freunde.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Einen „Guten Rutsch“…

… aber: Was bedeutet eigentlich der Rutsch in´s neue Jahr? Wünscht man dem Gegenüber Hals- und Beinbruch während der Silversterknallerei draußen? Oder eben gerade das Gegenteil, einen sicheren Stand beim Neujahrssekt?

Nein, mit einer Glatteispartie hat der Ausspruch nichts zu tun, man hat zwei Theorien für die Herkunft:

Die erste bezieht sich schon auf das „Deutsche Wörterbuch“ der Gebrüder Grimm (ja, die Märchenerzähler haben auch wissenschaftlich gearbeitet..). Hierin ist die Rede von „fortrutschen“ oder „irgendwo hin rutschen“ als Synonym für „fahren“! Auch J.W.v. Goethe griff dies mit „Sonntags rutscht man auf das Land“ in einem seiner Werke auf.
Wenn man nun den Rutsch mit Reise oder Fahrt in Verbindung bringt, kann man sich die Bedeutung des Wunsches eines guten Rutsches in das neue Jahr sehr gut vorstellen.

Die zweite Theorie bezieht sich auf das Jiddische und das Rotwelsch:
„Rosch ha-schana“ ist der jüdisch/hebräische Neujahrsgruß zum „Kopf(Anfang) des Jahres“.
Dem Rotwelschen, einer Ansammlung von Gauner- und Geheimsprachen, meist durch fahrende Völker über das Land gebracht, wird nachgesagt diesen jiddischen Ausspruch verballhornt zu haben. Daraus ist über die Jahre eben der „Rotsch“, also der „gute Rutsch“ entstanden und in unsere Alltagssprache gekommen.

Ganz genau weiß man aber beides nicht und somit wünschen wir auch in diesem Jahr traditionell mit dem Spruch „einen guten Rutsch“ unseren Patienten, deren Angehörigen, unseren Mitarbeitern, Kooperationspartnern, Freunden und Bekannten des Pflegeteams ein gutes Hinüberkommen ins Jahr 2018, sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Ja, ist denn schon wieder….

…Weihnachten? Naja… beinahe zumindest!

Dennoch befinden wir uns bereits mitten in der Adventszeit und was ist im Pflegeteam über die Jahre in dieser besinnlichen Zeit ein schöner Brauch geworden? Richtig, das Weihnachtsessen des gesamten Teams!

Auch in diesem Jahr trafen sich die Mitarbeiter des Pflegeteam Östlicher Schurwald zu Gans, Kalb oder Pasta und ein paar gemeinsamen Stunden im Gasthaus Waldhorn der Familie Lumesberger in Wangen, um dort das vergangene Jahr ein wenig Revue passieren zu lassen, aber vor allem zusammen ein köstliches Essen zu genießen.

Wie es sich bei einer ordentlichen Weihnachtsfeier gehört, wurde mit gegenseitigen Geschenken und aber auch Worten voller Lobes nicht gespart.

Was die Chefin besonders gefreut hat: fast das gesamte Team war zur Feier anwesend, das ist nicht selbstverständlich! Danke hierfür den treuen Mitarbeitern!
Aber auch eine schöne, restliche Adventszeit bleibt zu wünschen, der Heilige Abend ist schneller da als man denkt….

Weihnachten naht…

… mit großen Schritten.
Natürlich möchte auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann alle Patienten des Pflegeteams mit einer Kleinigkeit bescheren. So sind derzeit in der Weihnachtswerkstatt am Nordpol^^ äh… in Rechberghausen alle Wichtel fleißig am Einpacken und Dekorieren.

„Bald schon, Kinder, wird´s was geben…“

Defibrillatoren können Leben retten….

… wenn sie denn richtig, aber vor allem auch schnell angewendet werden.

Denn 1. liegt bei 85% aller plötzlichen Herztode anfangs ein Kammerflimmern vor. Eine abnormale kreisende Erregung der Herzmuskelzellen, welche durch den Einsatz des Defibrillators durch Schockgebung depolarisiert wird und somit zum Stillstand kommt. Dadurch kann die „normale“ Stimulation der Herzmuskeln wieder vom Körper aufgenommen werden.

2. ist der schnelle Einsatz des „Defi“ wichtig, denn je länger das Kammerflimmern anhält umso länger wird das Gehirn mit Sauerstoff unterversorgt. Logische Folge: massive neurologische Defizite.

Um bei einem solchen Notfall nicht wertvolle Minuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu vergeuden, sind inzwischen vermehrt sogenannte AEDs (Automatisierter Externer Defibrillator) auf dem Markt. Diese werden vor allem an neuralgisch vernetzten, vielfrequentierten Orten wie Einkaufszentren, Rathäusern und Sportstätten installiert, und sollten durch ihre klare Bau- und Funktionsweise von nahezu jedermann bedient werden können.

Ein solcher AED wurde nun mit finanzieller Hilfe mehrerer Sponsoren im Kassenbereich des Einkaufsmarkts EDEKA Daiber in Wangen installiert.
Um auf den Bestand des Defibrillators hinzuweisen steht im Eingangsbereich des Marktes ein Aufsteller mit dem Hinweis auf den Lagerort sowie eine Auflistung der Sponsoren.

Das Pflegeteam Östlicher Schurwald hat sich ebenfalls an der Beschaffung des Defibrillators beteiligt.