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In-House-Schulung des DRK

Immer wieder geraten Pflegekräfte in Situationen in welchen sie schnelle, wichtige Entscheidungen treffen müssen. Dazu gehören eben naturgemäß auch medizinische Notfälle beim täglichen Umgang mit älteren und/oder kranken Menschen.
Um in solchen Situationen adäquat helfen zu können, schreibt der Gesetzgeber regelmäßige Fortbildungen und Auffrischungskurse in Sachen „Erster Hilfe“ vor.

Ein solcher Kurs fand nun in den Räumlichkeiten des Pflegeteams in Rechberghausen statt. Freundlicherweise haben sich die Ausbilder des DRK bereit erklärt den Kurs außer Haus zu geben, dafür nahm eine stattliche Anzahl der Mitarbeiter unseres Teams teil.

Kursinhalte zum Auffrischen im Umgang mit Notfallsituationen waren u.a.:

  • Einschätzen der Notfallsituation
  • Absetzen eines adäquaten Notrufs
  • Überprüfen von Bewusstsein und Atmung eines Betroffenen
  • Herstellen der „Stabilen Seitenlage“
  • Erkennen von speziellen Notfallbildern (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt..) und das Ergreifen der erforderlichen Maßnahmen
  • Durchführen der Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Anwenden von Maßnahmen bei Verschlucken eines Fremdkörpers (Bolusgeschehen)

Man hofft natürlich nie in eine solche Situation zu geraten, und wenn doch… können die Mitarbeiter nun die erlernten/aufgefrischten Kenntnisse wieder mit größerer Sicherheit anwenden.

Jahresende, mal wieder…

Tatsächlich, es ist schon wieder vorbei, das Jahr 2018. Verrückt, nicht wahr? Gerade eben das neue Jahr begonnen, die Gans von Weihnachten und das Raclette von Silvester gerade so verdaut, wird man schon wieder mit Plätzchen und sonstigen Leckereien gestopft.
Das Zwischendrin, hat man das überhaupt wahrgenommen? Was war denn da alles… Ein trockener, heißer Sommer (ein Hoch auf unsere Klimaanlagen in den Dienstwagen), neue Mitarbeiter (Willkommen!), viele neue Patienten (Danke für das Vertrauen!) und nicht zu vergessen: Das 5-jährige Jubiläum des Pflegeteams… Wow, war doch einiges los, zwischendrin!

Auf ein Neues! Ein neues Jahr natürlich, mit viel Freude und Gesundheit, netten Leuten um einen herum und in Erfüllung gehenden Wünschen!
Davor aber noch ein besinnliches, zur inneren Einkehr einladendes Weihnachtsfest für Sie, für Euch und Eure Familien, für unsere Patienten, Mitarbeiter, alle unsere Geschäftspartner und Freunde.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Einen „Guten Rutsch“…

… aber: Was bedeutet eigentlich der Rutsch in´s neue Jahr? Wünscht man dem Gegenüber Hals- und Beinbruch während der Silversterknallerei draußen? Oder eben gerade das Gegenteil, einen sicheren Stand beim Neujahrssekt?

Nein, mit einer Glatteispartie hat der Ausspruch nichts zu tun, man hat zwei Theorien für die Herkunft:

Die erste bezieht sich schon auf das „Deutsche Wörterbuch“ der Gebrüder Grimm (ja, die Märchenerzähler haben auch wissenschaftlich gearbeitet..). Hierin ist die Rede von „fortrutschen“ oder „irgendwo hin rutschen“ als Synonym für „fahren“! Auch J.W.v. Goethe griff dies mit „Sonntags rutscht man auf das Land“ in einem seiner Werke auf.
Wenn man nun den Rutsch mit Reise oder Fahrt in Verbindung bringt, kann man sich die Bedeutung des Wunsches eines guten Rutsches in das neue Jahr sehr gut vorstellen.

Die zweite Theorie bezieht sich auf das Jiddische und das Rotwelsch:
„Rosch ha-schana“ ist der jüdisch/hebräische Neujahrsgruß zum „Kopf(Anfang) des Jahres“.
Dem Rotwelschen, einer Ansammlung von Gauner- und Geheimsprachen, meist durch fahrende Völker über das Land gebracht, wird nachgesagt diesen jiddischen Ausspruch verballhornt zu haben. Daraus ist über die Jahre eben der „Rotsch“, also der „gute Rutsch“ entstanden und in unsere Alltagssprache gekommen.

Ganz genau weiß man aber beides nicht und somit wünschen wir auch in diesem Jahr traditionell mit dem Spruch „einen guten Rutsch“ unseren Patienten, deren Angehörigen, unseren Mitarbeitern, Kooperationspartnern, Freunden und Bekannten des Pflegeteams ein gutes Hinüberkommen ins Jahr 2018, sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Ja, ist denn schon wieder….

…Weihnachten? Naja… beinahe zumindest!

Dennoch befinden wir uns bereits mitten in der Adventszeit und was ist im Pflegeteam über die Jahre in dieser besinnlichen Zeit ein schöner Brauch geworden? Richtig, das Weihnachtsessen des gesamten Teams!

Auch in diesem Jahr trafen sich die Mitarbeiter des Pflegeteam Östlicher Schurwald zu Gans, Kalb oder Pasta und ein paar gemeinsamen Stunden im Gasthaus Waldhorn der Familie Lumesberger in Wangen, um dort das vergangene Jahr ein wenig Revue passieren zu lassen, aber vor allem zusammen ein köstliches Essen zu genießen.

Wie es sich bei einer ordentlichen Weihnachtsfeier gehört, wurde mit gegenseitigen Geschenken und aber auch Worten voller Lobes nicht gespart.

Was die Chefin besonders gefreut hat: fast das gesamte Team war zur Feier anwesend, das ist nicht selbstverständlich! Danke hierfür den treuen Mitarbeitern!
Aber auch eine schöne, restliche Adventszeit bleibt zu wünschen, der Heilige Abend ist schneller da als man denkt….

Weihnachten naht…

… mit großen Schritten.
Natürlich möchte auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann alle Patienten des Pflegeteams mit einer Kleinigkeit bescheren. So sind derzeit in der Weihnachtswerkstatt am Nordpol^^ äh… in Rechberghausen alle Wichtel fleißig am Einpacken und Dekorieren.

„Bald schon, Kinder, wird´s was geben…“

Defibrillatoren können Leben retten….

… wenn sie denn richtig, aber vor allem auch schnell angewendet werden.

Denn 1. liegt bei 85% aller plötzlichen Herztode anfangs ein Kammerflimmern vor. Eine abnormale kreisende Erregung der Herzmuskelzellen, welche durch den Einsatz des Defibrillators durch Schockgebung depolarisiert wird und somit zum Stillstand kommt. Dadurch kann die „normale“ Stimulation der Herzmuskeln wieder vom Körper aufgenommen werden.

2. ist der schnelle Einsatz des „Defi“ wichtig, denn je länger das Kammerflimmern anhält umso länger wird das Gehirn mit Sauerstoff unterversorgt. Logische Folge: massive neurologische Defizite.

Um bei einem solchen Notfall nicht wertvolle Minuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu vergeuden, sind inzwischen vermehrt sogenannte AEDs (Automatisierter Externer Defibrillator) auf dem Markt. Diese werden vor allem an neuralgisch vernetzten, vielfrequentierten Orten wie Einkaufszentren, Rathäusern und Sportstätten installiert, und sollten durch ihre klare Bau- und Funktionsweise von nahezu jedermann bedient werden können.

Ein solcher AED wurde nun mit finanzieller Hilfe mehrerer Sponsoren im Kassenbereich des Einkaufsmarkts EDEKA Daiber in Wangen installiert.
Um auf den Bestand des Defibrillators hinzuweisen steht im Eingangsbereich des Marktes ein Aufsteller mit dem Hinweis auf den Lagerort sowie eine Auflistung der Sponsoren.

Das Pflegeteam Östlicher Schurwald hat sich ebenfalls an der Beschaffung des Defibrillators beteiligt.

Frühjahr = Spargelzeit

Zur passenden Jahreszeit werden hierzulande tonnenweise der köstlichen Stangengewächse verspeist.
Und zu einem solchen opulenten Spargelessen waren die Mitarbeiter des Pflegeteams kürzlich eingeladen. Nein!.. korrekterweise muss man sagen die Mitarbeiter haben es sich selbst spendiert, denn bezahlt wurde das gemeinsame Spargelverschlingen aus der Team-Kaffeekasse.

Fast alle Mitarbeiter des Pflegeteams kamen und sorgten für ein volles Haus im Restaurant Waldhorn in Wangen. Verschiedene Spargelgerichte aber auch diverse Köstlichkeiten für Spargel-Nichtmöger standen zur Auswahl.

Eine lustige Runde saß bis spät abends zusammen, man sollte solch gemeinsame Zusammenkünfte doch öfters anstreben. Bei Schichtübergaben und Dienstbesprechungen hat man ja doch andere Gesprächsthemen. Also, welches Gericht hat als nächstes Saison?

Und ja, der Fotograf war diesmal zu sehr vom Essen eingenommen und hat sich nicht um seinen Job gekümmert… ein halbwegs brauchbares Bild darf hier trotzdem gezeigt werden:

Frohe Ostern….

…. wünscht das Pflegeteam Östlicher Schurwald all seinen Patienten und deren Angehörigen, den Mitarbeitern mit Familien und allen Freunden und an der Pflege Interessierten.
Nicht vergessen: Neuesten medizinischen Studien zufolge ist das Cholesterin aus Hühnereiern gar nicht so schlimm wie es noch vor Jahren hieß… 🙂 Also: Auf zur Eier-Suche!

Ostern 2017

InHouse-Seminar – „Kompressionsbehandlung als Basistherapie“

Fachwissen ist das A und O einer gut ausgebildeten Mitarbeiterschaft. Dieses will und soll auch regelmässig erweitert werden, einem Unternehmen stehen hierfür mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. So sendet man die Fachkräfte regelmässig auf Fortbildungen und profitiert wiederum vom frisch erworbenen Wissen in deren täglicher Arbeit.

Eine andere Möglichkeit um möglichst viele Mitarbeiter auf einmal zu schulen ist das Veranstalten eines „In-House Seminars“.
Ein eben solches fand nun in den Räumlichkeiten des Pflegeteams in Rechberghausen statt, das Thema war „Kompressionsbehandlung als Basistherapie“.

Hierfür erhielten wir Besuch eines Fachpflegers für Wundversorgung, Herrn Stefan Riecke von den Alb-Fils-Kliniken in Göppingen.

Fachlich auf hohem Niveau und unter Rücksichtmahme neuester wissenschaftlicher Aspekte referierte der Spezialist über die Standardmethoden und Alternativen der Kompressionsbehandlung. Anhand von zahlreichen Fallbeispielen wurde erklärt wann, wie und warum eine Kompression als Basisbehandlung indiziert ist.
Ob nun das Anlegen von Mehrlagenverbänden in der akuten, gestauten Phase des Beines, oder zur Vor- und Nachsorge bzw. Erhaltungstherapie ein individuell angepasster, medizinischer Kompressionsstrumpf empfohlen wird, unter welchen Voraussetzungen das Wickeln besser nicht erfolgen sollte, welche Vorteile aber auch Gefahren bestehen, all dies wurde im Theorieteil des Seminars vermittelt.
Natürlich wurden auch die Anlegetechniken sowie die zur Verfügung stehenden Materialien der Verbände gezeigt und besprochen, so soll doch als Faustregel der Verband sich dem Bein anpassen und nicht umgekehrt. Denn nur ein richtig angelegter Verband (schnürt nicht ein, umschliesst das Bein fest) vermittelt dem Patienten das Gefühl eines festen Haltes und wird als angenehm empfunden. Die Schmerzen lassen in diesem Fall nach.

Und genau das ist das Wichtigste: Der Verband ist eben nur so gut, wie der Patient ihn toleriert und somit auch trägt.

Selbstverständlich bleibt es bei einem solchen Seminar nicht nur bei der Theorie, nein, die Mitarbeiter dürfen sich im zweiten Teil gegenseitig unter fachmännischer Anleitung mit Kompressionsverbänden „versorgen“. Ernsthaft, aber auch mit viel Spass, wie auf den Bildern zu sehen ist.

Auch diese Fortbildung wird letztlich den Patienten des Pflegeteams zu Gute kommen, wenn Sie auch weiterhin wie gewohnt verlässlich und mit frischem Wissen von den Mitarbeitern versorgt werden.

Das zu Ende gehende Jahr…

..sollte man mit einem gemeinsamen leckeren Essen beschliessen, und so lud das Pflegeteam zur diesjährigen Weihnachtsfeier im Gerber Bräu in Uhingen.
Besonders toll: Fast alle Mitarbeiter kamen und nur wenige waren leider verhindert… Da freute sich die Chefin besonders!

Weihnachten wäre nicht Weihnachten wenn es nicht ein paar kleine Geschenke gäbe, jeweils mit ein paar persönlichen Worten an jeden einzelnen der Mitarbeiter als auch in Gegenrichtung mittels kleiner Rede der Mitarbeiter an die Chefin.
Eine kleine Rede an alle entgegen des Lautstärkepegels im Saal (Ja, mit der Idee einer Weihnachtsfeier waren wir hier nicht alleine…) hielt dann auch die Chefin selbst, das schwierige Ankommen gegen den Lärm hielt sie dann aber auch wirklich kurz.

Ein paar geflossene Freudentränchen später wurde flugs das Essen ausgesucht. Zur Wahl standen weihnachtliche Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts aus der wirklich vorzüglichen Küche des Gerber Bräu.

Als die letzten des Teams vollen Bauches und nach zahlreichen, ausgiebigen Tischgesprächen eben auch kommunikativ gesättigt nach Hause gingen, war der Saal schon relativ leer. Wie schön, wenn man nette und gesellige, (meistens) zufriedene Mitarbeiter hat, welche einem an einem solchen Abend – gerade zu Weihnachten hin – zeigen welche Wertschätzung man hierbei erfahren kann….

Danke an alle!